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Stederdorf im Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.


Mitgliederversammlung

Am 22. Februar 2008 fand im Hotel Schönau unsere ordentliche Mitgliederversammlung statt. Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Siedlergemeinschaft Stederdorf wurden die Eheleute Elisabeth und Baldur Eckstein, Annemarie u. Klaus Reupke, Hanna u. Horst Keilig und in Abwesenheit Erika u. Claus Wolff und Hanna u. Kurt Ziball geehrt.


S. Schwach, G. Wille
Der neue Vorstand
E. Hillebrand, H.-J. Scharping

Siegfried Schwach, trat nach 22 Jahren Vorstandsarbeit von seinem Amt als Vorsitzender zurück. Auch Olaf Jeglinsky stellte sich für eine Wiederwahl als stellvertretender Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung. Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis:

neuer Vorsitzender: Erwin Hillebrand
neuer stellvertr. Vorsitzender: Reinhard Harbord
Kassenwart: Gerhard Wille
neuer Schriftführer: Klaus Watzek
Beisitzer: Klaus-Jürgen Hahn, Günther Jäschke und Alfred Pipper

Einstimmig wurde Siegfried Schwach dann von der Versammlung zum 2. Ehrenvorsitzenden gewählt. Der neue Vorsitzende dankte seinem Vorgänger für seine langjährige Vorstandsarbeit und überreichte ihm in seiner ersten Amtshandlung die Ehrenurkunde.


Obstbaumschnitt

Kaum ein anderes Thema beherrscht den Obstbau so eindeutig wie die Frage nach dem fachgerechten Schnitt. Wie und wann muss ich Obstbäume schneiden? Allgemein bekannt ist, dass der Ertrag weitgehend von Schnittmaßnahmen beeinflusst werden kann. Ein Blick in die Gärten jedoch verrät, welche Folgen keine und unsachgemäße Schnitte mit sich bringen.

Am 22.03.2008 hielt der Gartenfachberater vom Verband Wohneigentum, Wolfgang Schroer, ab 9:00 Uhr im Wallhof vor rund 25 interessierten Teilnehmern einen Vortrag zum Thema Baumschnitt. Danach gab er noch praktische Schnittanleitungen an Obstbäumen, die eine kleine Herausforderung für den Gartenfachberater waren, im Garten von Irene und Reiner Kunth. Zum Abschluss fand noch ein reger Meinungsaustausch bei Bratwurst und Bier statt. Alle Teilnehmer waren sich einig, es war eine gelungene Veranstaltung, leider unter widrigsten Wetterbedingungen.

Jetzt, 4 1/2 Monate später, kann man sehen, dass die Schnittmaßnahme erfolg hatte und dass der Ertrag weitgehend von fachgerechten Schnittmaßnahmen beeinflusst werden kann.




Pokalkegeln

Am Sonntag, 30. März, fand ab 10 Uhr im Peiner Keglerheim das Pokalkegeln der Siedlergemeinschaft statt. Jeder Teilnehmer musste dabei 2 mal 20 Wurf in die Vollen werfen.

Beim Kampf um den Mannschaftspokal der in Kegelgruppen organisierten Mitglieder setzte sich, wie im Vorjahr, der Kegelklub „Die Pudeljäger" gegen den Kegelklub "Die fröhlichen Obstler" durch. Beste Einzelkeglerin dieser beiden Gruppen war Ursula Wiesenthal, die älteste Teilnehmerin bei diesem Kegelturnier, mit 283 Holz. Herbert Pohl wurde mit 274 Holz bester Einzelkegler von den beiden Kegelgruppen. Den Wanderpokal der nicht in Kegelgruppen organisierten Mitglieder holten in einem fairen Wettstreit Dorli Pipper mit 259 Holz bei den Damen und Detlef Pohl mit 283 Holz bei den Herren. Allen Siegern Herzlichen Glückwunsch!

Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde die erfolgreiche Veranstaltung abgeschlossen.


Maibaumfest

Am 4. Mai feierten die Stederdorfer mit mehreren Hundert Gästen und bei blauem Himmel ihr Maibaumfest. Für das Gelingen des Festes trugen zahlreiche Stederdorfer Vereine bei, darunter auch die Siedlergemeinschaft Stederdorf, die mit einem Informations- und Pufferbackstand vertreten war. Die Nachfrage nach Puffer und Popcorn am gut besuchten Pavillon der Siedlergemeinschaft war riesengroß und nebenbei ließen sich noch etliche interessierte Besucher über die Vorteile einer Mitgliedschaft im Verband Wohneigentum aufklären.


Schützenfest

Am Pfingstsonntag, 11.05.2008, nahm die Siedlergemeinschaft mit immerhin 12 Mitgliedern am Schützenfestumzug teil. Damit haben wir uns gut in der Öffentlichkeit präsentiert. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr noch mehr Mitglieder den Mut aufbringen und am Umzug teilnehmen.



Gemeindefest

Am Sonntag, 1. Juni 2008, fand rund um die St. Petrus Kirche in Stederdorf das Gemeindefest der Ev. Kirchengemeinde statt.  Die Siedlergemeinschaft war bei diesem Fest mit einem Informations- und Pufferbackstand vertreten. Die Besucher ließen sich nicht nur Puffer und Popcorn schmecken, sondern etliche interessierte Gäste ließen sich auch über die Vorteile einer Mitgliedschaft im Verband Wohneigentum aufklären.


Fahrradtour mit Spargelessen

Nach zuvor eher kalten, regnerischen und ungemütlichen Tagen, starteten am Sonntag, 15. Juni 2008, bei optimalem Fahrradwetter, 27 Siedlerfreunde zu einer Fahrradtour. Ziel war das Gasthaus „Zur Erholung“ in Alvesse. Wer nicht mit dem Fahrrad fahren konnte, oder wollte, kam mit dem Auto zum Zielort. Dort wurde ein Spargelessen angeboten, dass sich die 45 Teilnehmer schmecken ließen. Auch ein kurzer Regenschauer bei der Rückfahrt konnte die gute Stimmung während der Veranstaltung nicht trüben.


Busreise in den Bayerischen Wald

Vom 31. August bis zum 05. September 2008 fand unsere Busreise in den Bayerischen Wald statt. Die Fahrt führte uns zunächst zu unserem Übernachtungshotel, dem 4-Sterne Wellness- und Sporthotel Bayerischer Hof in Rimbach im Bayerischen Wald.

Bei der Bayernwald-Rundfahrt am zweiten Tag besichtigten wir zuerst in Arnbruck das Glasdorf mit seinen Werkstätten und Ausstellungen. Bei strömenden Regen ging die Fahrt weiter über Bodenmais und Zwiesel zum Großen Arbersee und dann weiter, vorbei am wolkenverhüllten Großen Arber über Lam zur barocken Wallfahrtskirche in Neukirchen beim Heiligen Blut und in die Grenzstadt Furth im Wald. Bei dieser Rundfahrt, die am Nachmittag doch noch bei trockenem Wetter beendet wurde, haben wir viel über den Bayerischen Wald und seinen Bewohnern erfahren.
 
Der Tagesausflug in die „Goldene Stadt Prag“ an der Moldau am dritten Reisetag war ein besonderes Erlebnis. Die Besichtigung der Hauptstadt von Tschechien begann mit einer Stadtrundfahrt und wurde dann später zu Fuß fortgesetzt. Natürlich kann man Prag nicht an einem Tag besichtigen, dazu benötigt man mindestens drei Tage. Aber man hatte schon einmal einen kleinen Überblick über die tausend Jahre alte Stadt bekommen.
 
Am 4. Reisetag fuhren wir zur berühmten Wallfahrtskirche Weißenregen, die allein auf einer Anhöhe gegenüber der Stadt Bad Kötzting steht. Besonders sehenswert in diesem Rokokobau ist die Schiffskanzel. Danach fuhren wir zu einer Schnapsbrennerei, wo wir über die Herstellung der Produkte Bärwurz und Blutwurz informiert wurden. Im Anschluss konnten wir aus dem vielfältigen Angebot der Schnapsspezialitäten nach Belieben probieren. Mit einem Besuch der Altstadt und des Kurparks beendeten wir den Ausflug nach Bad Kötzting.
 
In der schönen Barockstadt Passau besuchten wir am 5. Reisetag den Dom St. Stephan. Für Besucher aus der ganzen Welt ist die Domorgel ein "muss" beim Aufenthalt in der Dreiflüssestadt. Auch wir konnten bei einem Orgelkonzert die besondere und großartige Akustik im Barockdom genießen. Am Nachmittag erlebten und genossen wir dann bei einer Dreiflüsse-Stadtrundfahrt per Schiff die Schönheit Passaus mit dem Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz und die herrliche Landschaft des Bayerisch/Österreichischen Donautals.
 
Bei dieser Busreise wurde wieder einmal alles geboten, was einen Urlaub unvergesslich macht.


Besichtigung Schacht Konrad

Am 20. Oktober 2008 besichtigte die Siedlergemeinschaft Stederdorf die Schachtanlage Konrad in Salzgitter-Bleckenstedt, die zu einem Endlager ausgebaut werden soll. Da die Schachtanlage nur knapp zwei Kilometer von der Peiner Landkreisgrenze entfernt liegt, taucht natürlich die Frage auf, wie groß ist die Gefahr, die dann durch den eingelagerten radioaktiven Abfall ausgehen kann, wirklich.
 
2021 wird voraussichtlich das letzte Kernkraftwerk in Deutschland abgeschaltet. Für die schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, die hauptsächlich beim Rückbau von Kernkraftwerken anfallen, braucht das Bundesamt für Strahlenschutz eine dauerhaft sichere Entsorgungsmöglichkeit im tiefen geologischen Untergrund. Und diese Sicherheit soll im Schacht Konrad gegeben sein, da das ehemalige Eisenerzbergwerk eine außergewöhnlich günstige geologische Situation aufweist. Ab 2013 soll hier der radioaktive Abfall eingelagert werden. Aber bis dahin müssen noch etliche Umrüstungsmaßnahmen realisiert werden. Zurzeit arbeiten rund 120 Bergleute am Ausbau zum Endlager.
 
Um zu sehen, was derzeit unter Tage passiert mussten wir, ausgestattet mit einem roten Overall, Sicherheitsschuhen, Sauerstoffmaske, Helm und Lampe, in 1000 Meter Tiefe einfahren. Die Fahrt in dem stählernen Aufzug nach unten dauerte nur eine Minute. Unter Tage eröffnete sich eine Welt aus dunklen Gängen und schummrigen Licht. Mit einem Geländewagen ging es dann weiter zum geplanten Einlagerungsfeld in 850 Meter Tiefe. Die Luft dort unten war ziemlich trocken und etwa 25 Grad warm. Zu Fuß ging es dann weiter zu einer riesigen Maschine, mit der die Tunnel in das Gestein geschnitten werden. Die Einlagerungsstrecken, die mit Spreizhülsenankern gesichert und mit Spezialbeton ausgegossen werden, haben genormte Ausmaße: Sieben Meter breit und sechs Meter hoch. Nach gut anderthalb Stunden unter Tage, vielen Fragen und Antworten, ging es mit dem Aufzug wieder hoch ans Tageslicht.
 
Bei der Besichtigung von Schacht Konrad konnten vielleicht bei vielen Besuchern Ängste und Zweifel beseitigt werden. Etliche aber werden dem Endlager Konrad wahrscheinlich weiterhin skeptisch gegenüber stehen.


Boßeln

Beim traditionellen Herbstboßeln der Siedlergemeinschaft Stederdorf am Sonntag, 26.10.2008, haben alle Teilnehmer bei schönem Herbstwetter wieder viel Spaß gehabt. 4 Gruppen traten paarweise gegeneinander an. Am Ende war es eine knappe Entscheidung. Gruppe 2 benötigte für die rund 2,5 Kilometer lange Boßelstrecke 53 Würfe, Gruppe 1 brauchte 49 Würfe und Gruppe 3, als zweitbeste Mannschaft, 48 Würfe. Sieger wurde Gruppe 4, die für die Boßelstrecke nur 43 Würfe benötigte. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und ein Dankeschön an die Damen vom Getränkewagen, die uns zwischendurch hervorragend mit kalten und warmen Getränken versorgt haben.
 
Beendet wurde das Boßelturnier im Hotel Schönau mit der Siegerehrung und einem gemeinsamen Mittagessen. Schweinshaxe mit Sauerkraut hat hoffentlich allen Teilnehmern gut geschmeckt.


PAZ-Besichtigung

Am 02.12.2008 besuchten rund 50 Mitglieder der Siedlergemeinschaft Stederdorf die Redaktionsräume der Peiner Allgemeinen Zeitung. Dort informierte sie der Chefredakteur der PAZ, Jörg Schmidt, über den Alltag und die Arbeit bei der Zeitung, wie die Redaktion arbeitet, wie der Lokalteil aufgebaut ist und welche Abläufe nötig sind, damit jeden Tag eine aktuelle Zeitung entsteht.
 
Anschließend fuhren sie mit dem Bus zum Druckzentrum in Hannover/Kirchrode, wo unter anderen auch die PAZ gedruckt wird. Die Rotation gehört mit einer Länge von mehr als 130 Metern zu den zehn größten Anlagen in Deutschland, täglich werden dort insgesamt rund eine Million Zeitungen gedruckt. Besonders spannend ist in der Druckerei immer wieder der Papierrollenwechsel, wenn eine dicke neue Rolle bei voller Fahrt an die kleine fast ausgedruckte Rolle angeklebt wird.


Adventsfeier

Mit einer stimmungsvollen und harmonischen Adventsfeier am Sonntag, 14.12.2008, im Hotel Schönau hat die Siedlergemeinschaft Stederdorf wieder ein erfolgreiches Jahr beendet. Bei Kaffee und Kuchen, weihnachtlichen Liedern und einigen Weihnachtsgeschichten verbrachten die Mitglieder ein paar besinnliche Stunden, ohne Stress und Hektik. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen wurden vom Christkind mit einem Präsent überrascht. Dank allen Helfern und Mitwirkenden.